GPS-Halsbänder für kenianische Löwen

Kenia – ein Boomland für den Mobilfunk. Das Telematik-Infrastruktur auch ohne Festnetzverbindung auskommen kann, zeigt ein neues Projekt in dem ostafrikanischen Staat. Wissenschaftler der New Yorker Forschungsfirma Ground Lab haben zusammen mit Tierschutzorganisationen ein Forschungsprojekt ins Leben gerufen. Das Ziel ist es, Löwen wieder in Gegenden anzusiedeln, in denen Rinderzucht betrieben wird. Die Wissenschaftler haben den Raubtieren Halsbänder angelegt, die mit Mobilfunkchips und GPS-Empfängern ausgestattet sind. So können die Tiere überwacht werden.

In festen Abständen werden die Positionsdaten der Löwen automatisch an die Datenbank des Forschungsprojekts wie auch an die Rinderhirten per SMS verschickt, sollte sich ein Löwe der Rinderherde nähern.

Das Projekt dient dem Artenschutz und kann laut Benedetta Piantella von Ground Lab überall dort verwendet werden, wo eine Internet-Infrastruktur noch nicht ausreichend ausgebaut ist.

Auf heise online finden Sie den vollständigen Artikel.

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