Handyortung mal anders

Wie die Polizei Nordrhein-Westfalen in einem Presseartikel berichtet, konnten die Beamten vor wenigen Tagen in Oberhausen einen verunglückten Mann aus seiner hilflosen Situation retten. Der Verunglückte meldete sich per Handy bei der Polizei und berichtete, dass er einen Abhang heruntergefallen war und sich nicht selbst befreien konnte. Eine Angabe zu seinem Aufenthaltsort konnte er ebenfalls nicht machen.

Daraufhin wurde eine Handyortung veranlasst. Ein Einsatzwagen machte sich auf den Weg zur vermeintlichen Unfallstelle, konnte den Mann jedoch nicht finden. Die Fahndung wurde auf 6 Einsatzwagen erweitert, während der Verunglückte telefonisch mit der Polizei in Kontakt stand.

Die Ortung der Person verlief dann anders als erwartet. Durch den gezielten Einsatz der Martinshörner an verschiedenen Örtlichkeiten, konnte der Vermisste am Telefon mitteilen, ob er das Alarmsignal sehr nah oder weit weg hörte. Schließlich wurde der unter Alkoholeinfluß stehende Mann in einem knapp 8m tiefen und steilen Abhang, in dornigen Büschen liegend, aufgefunden und geborgen. Mit leichten Verletzungen wurde er vom Rettungswagen in Empfang genommen.

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