Fremdgehen: was das Handy über den Seitensprung verrät

Affären, außereheliche Beziehungen, Fremdgehen? In der Regel ist ein Partner dabei, mit dem man gar nicht gerechnet hatte: das Mobiltelefon. Lustig ist so etwas nur in Filmkomödien. Etwa dann, wenn die Dame sich gerade mit einem fremden Herrn in Rückenlage vergnügt, aber das Stöhnen für einen Moment unterbricht, um ihren Ehemann noch eine „gute Nacht“ zu wünschen. In der Praxis sieht die Sache leider heikler aus: „Ich habe dich fünf Mal am Abend angerufen, und du bist niemals ans Telefon gegangen!“ lautet dann der Vorwurf – und spätesten dann keimt der Verdacht auf: Der Partner geht fremd.

Das Vergleichsportal für die online Partnersuche singleboersen-vergleich.de bestätigt hier, dass Fremdgehen sich zwar erfolgreich vertuschen lässt – aber nicht, wenn man sein Handy als Multi-Kommunikationsgerät für alle Fälle benutzt – und genau das tun die meisten Ehebrecherinnen und Ehebrecher. Ein kurzer Blick auf die empfangenen, nicht angenommenen und ausgehenden Anrufe zeigt meist schon, wo der Hase im Pfeffer liegt. Selbst, wenn die Telefonnummer der „Affäre“ selbst vorsichtigerweise nicht angerufen wurde, kann man aus dem Umfeld (Restaurantbestellung, Hotelreservierung) leicht feststellen, dass etwas faul ist mit der Treue des Partners. Neben dem Register der eingehenden und ausgehenden Telefonate sind auch SMS äußert verräterisch, sogar solche, mit denen nur Kürzel verschickt wurden.  Zumeist muss man sich als Ehefrau oder Ehemann gar nicht sonderlich anstrengen, um an die verdächtigen Daten zu kommen: Mobiltelefone liegen oft ungeschützt herum, und bei den meisten Gesellschaften kann an anhand der Abrechnung ersehen, wer angerufen wurde.

Untrügliche Indizien für das Fremdgehen sind auch gespeicherte Fotos. Viele Männer mache Fotos von ihren Geliebten, vorzugsweise in Dessous und manchmal sogar in sehr intimen Situationen – und vergessen, sie zu löschen.

Handyortung und Fremdgehen

Natürlich ist es auch möglich, ein Handy zu orten – doch es ist nicht ganz so einfach, wie sich dies manche betrogenen Ehefrauen und Ehemänner vorstellen, denn ohne Einwilligung des Handyinhabers geht hier gar nichts. Ob es sinnvoll ist, eine Ehe zu riskieren, weil man den Partner hinter seinem Rücken ausforscht, muss jeder selber entscheiden – aber den Partner ohne seinen Willen zu „verorten“ ist ein kriminelles Delikt.

Ebenso verhält es sich mit den „Trackern“, die man dem Partner unterschiebt – zumeist werden sie an einem geheimen Ort im Auto untergebracht. Sollte er wirklich Fremdgehen, kann man anhand der Route feststellen, wo er sich mit seiner Gespielin trifft – oder sie mit ihrem Toyboy.

Meist hat der Ehepartner mehrere Möglichkeiten, seinen Verdacht zu erhärten: Außer dem Handy ist meist Leichtsinn im Umgang mit Dokumenten und Gegenständen der Grund für die Entlarvung: Andenken, Quittungen, Fotos oder Präservativen sind deutliche Indizien für das Fremdgehen des Partners.