blau.de bringt blauApp

Wer bis 15. Februar 2012 Kunde von Blau (E-Plus) wird, bekommt drei Monate kostenlos eine Festnetzflat mit der ersten Aufladung dazu – verspricht Blaumobilfunk.

Vom 02. Februar an bietet die blau Mobilfunk GmbH ihre blauApp an. Dabei handelt es sich um eine Voice over IP App für Mobiltelefone mit Android Betriebssystem. Wer diese App installiert und verwendet, kann für 0,09 EUR pro Minute telefonieren und zum gleichen Preis SMS verschicken. Mit diesem Angebot wendet sich blaumobilfunk vor allem an Personen, die an “teure Tarife gebunden” sind. Im Klartext: Ohne eigene Infrastruktur bereitstellen zu müssen setzt sich die App huckepack auf den bestehenden Datentarif und ermöglicht das Telefonieren zu anderen Konditionen, als würde man im Vertragsnetz einen Teilnehmer anrufen.

Diese Entwicklung ist insofern bemerkenswert, als z.B. T-Mobile bisher die Nutzung von VoIP Diensten in Verträgen ausdrücklich ausgeschlossen hat oder die legale Nutzung bisher nur mit zubuchbaren Optionen möglich war. Eine kostenlose Alternative gibt es mit Microsoft Skype schon eine Weile.

Handyortung als moderne Ermittlungsmethode – Erpresser in Brandenburg gefasst

Erneut konnte eine Straftat mit Hilfe der Handyortung aufgeklärt werden. Auch wenn die Ermittlung von Standortdaten mittels Mobiltelefon teilweise umstritten ist, zeigt ein aktueller Fall aus Brandenburg, wie durch diese moderne Ermittlungsmethode ein Erpressungsfall erfolgreich vereitelt werden konnte. Die Ortung des Täter-Handys hat in diesem Fall womöglich Leben gerettet.

Was war geschehen?

Ein Arbeitsloser 54-jähriger aus dem Jerichower Land wollte 800.000€ von einer Unternehmerfamilie aus Rogäsen erpressen. Er drohte dem Eiswaffelfabrikant Jörg S., seine 12-jährige Tochter zu töten, wenn er sich nicht auf die Zahlung einließe. Nachdem die Familie sofort unter Polizeischutz gestellt und Mutter und Tochter an einen unbekannten Ort gebracht wurden, begannen die Ermittlungen. Bereits nach 4 Tagen gab es einen Fahndungserfolg. Die Ermittler konnten den Verdächtigen auf einem Parkplatz der Autobahn A2 festnehmen, nachdem sie die Standortermittlung seines Handys veranlasst hatten. Der mutmaßliche Erpresser wurde bereits nach dem Verlassen seiner Wohnung von den Spezialkräften verfolgt. Als die Ermittler sicher waren, dass es sich um einen Einzeltäter handelte, erfolgte der Zugriff. Der arbeitslose Sachsen-Anhalter ließ sich widerstandslos festnehmen.

Auch dieser Fall ist wieder ein positives Bespiel dafür, wie moderene Ermittlungsmethoden wie die Handyortung bei der Aufklärung von Straftaten helfen und in vielen Fällen sogar Leben retten können.

Quelle: Potsdamer Neueste Nachrichten

Handyortung findet orientierungslosen Mann

Eiseskälte, Orientierungslosigkeit, Festgefahrem im Schnee, Ringsherum nichts als Bäume – dieses Szenario erlebte ein 22-jähriger Bochumer in der vergangenen Woche.

Wie der Sauerland Kurier berichtet, hatte sich der junge Mann in einer für ihn offenbar unbekannten Gegend mit seinem VW Lupo im Schnee festgefahren. Seine Handy-App gab ihm an, dass er sich im Olpe befände. Aus seiner Not heraus rief er den Notruf. Aufgrund der eisigen Temperaturen mussten die Beamten schnell reagieren und führten eine Handyortung durch. Bis zum Sonnenaufgang konnten sie den jungen Mann jedoch nicht entdecken, daher wurde ein Hubschrauber eingesetzt.

Wenig später konnte der Vermisste unversehrt gefunden werden. Allerdings stellten die Polizeibeamten einen Alkoholgeruch in seiner Atemluft fest, weshalb der Mann zur Blutprobe mit auf die Wache genommen wurde.

GPS-Halsbänder für kenianische Löwen

Kenia – ein Boomland für den Mobilfunk. Das Telematik-Infrastruktur auch ohne Festnetzverbindung auskommen kann, zeigt ein neues Projekt in dem ostafrikanischen Staat. Wissenschaftler der New Yorker Forschungsfirma Ground Lab haben zusammen mit Tierschutzorganisationen ein Forschungsprojekt ins Leben gerufen. Das Ziel ist es, Löwen wieder in Gegenden anzusiedeln, in denen Rinderzucht betrieben wird. Die Wissenschaftler haben den Raubtieren Halsbänder angelegt, die mit Mobilfunkchips und GPS-Empfängern ausgestattet sind. So können die Tiere überwacht werden.

In festen Abständen werden die Positionsdaten der Löwen automatisch an die Datenbank des Forschungsprojekts wie auch an die Rinderhirten per SMS verschickt, sollte sich ein Löwe der Rinderherde nähern.

Das Projekt dient dem Artenschutz und kann laut Benedetta Piantella von Ground Lab überall dort verwendet werden, wo eine Internet-Infrastruktur noch nicht ausreichend ausgebaut ist.

Auf heise online finden Sie den vollständigen Artikel.

Handyortung fasst Brummi-Andi

Ein Kleinkrimineller, der sich seit Wochen vor der Polizei versteckte, konnte vergangene Woche dank einer Handyortung gefasst werden. Nach dem 26jährigen wurde gefahndet, nachdem ihm wegen Widerstands gegen die Polizei der Prozess gemacht werden sollte.

Die Fahndung lief auf Hochtouren, immer wieder wurde das Handy des Flüchtigen geortet. Doch sobald die Polizei zuschlagen wollte, hatte er sich bereits ein neues Versteck gesucht.

Vergangene Woche dann der Fahnungserfolg: Brummi-Andi wurde in einer Solinger Wohnung gefunden. Er wird nun seine dreijährige Freiheitsstrafe antreten müssen.

 

Quelle: express.de

Handyortung deckt Notrufmissbrauch auf

Ein am vergangenen Donnerstag eingegangener Notruf bei der Rettungsnummer 112 stellte sich als Missbrauch der Notrufnummer heraus.

Der Anrufer meldete, er befinde sich in Lebensgefahr und legte röchelnd auf. Ein Rückruf war nicht möglich, da der Mann das Handy sofort ausgeschaltet hatte. In dem angegebenen Park konnten die Rettungskräfte den Mann nicht finden.

Die Polizei konnte den Anschlussinhaber feststellen und eine Handyortung durchführen. Schließlich wurde der Mann in seiner Wohnung gefunden – betrunken mit 2,2 Promille, aber in keiner Notlage.

Die dreistündigen Suchmaßnahmen endeten mit einer Anzeige wegen Missbrauchs des Notrufs gegen den betrunkenen Anrufer.

Den vollständigen Artikel finden Sie auf leipzig-fernsehen.de.

Handyortung rettet Vermisste

Wie die Hamburger Morgenpost berichtet, beginnt am 12. Januar 2012 der Prozess gegen einen Hamburger Taxifahrer.

Der Mann hatte im September 2011 eine 32-jährige Frau auf St. Pauli als Fahrgast mitgenommen. Der 57-jährige Taxifahrer entführte die Frau nach Pinneberg und drohte ihr, sie zu töten. Im Koferraum des Taxis eingesperrt, konnte die völlig verängstigte Frau erst dank der Ortung ihres Handys gefunden und befreit werden.

70jähriger Jogger verirrt sich im Nebel

Entlang der Felder zwischen Lichtenwörth und Pötsching verlor ein 70jähriger Jogger im dichten Nebel die Orientierung.

Der Pensionist kehrte nach 4 Stunden immer noch nicht vom Joggen zurück und meldete sich häufig per Handy bei seiner Frau. Diese alarmierte besorgt die Polizei, daraufhin gab der Jogger zu, dass er in dem dichten Nebel die Orientierung verloren hatte und nicht mehr wisse, wo er sich befand. Die Polizei löste daraufhin eine Handyortung aus. 70 Einsatzkräfte durchkämmten nun das Gebiet, welches aufgrund der Standortermittlung eingegrenzt wurde. Der orientierungslose Mann wurde schließlich von einem Autofahrer aufgefunden und zum Hauptplatz in Lichtenwörth gebracht. Unterkühlt, aber gesund, konnte der Mann endlich nach Hause gebracht werden.

Den ganzen Artikel lesen Sie hier.

Seenotretter finden verirrte Angler im dichten Nebel vor Warnemünde

Samstag – 19.11.2011: Drei verirrte Angler werden von freiwilligen Seenotrettern der Station Kühlungsborn der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger aus ihrer misslichen Lage befreit.

Die Angler waren mit einem Schlauchboot Richtung Rerik zum Angeln aufgebrochen. Bei einer Sicht von nur 50 bis 100 Metern verloren die Drei die Orientierung. An Bord hatten sie weder Navigationsausrüstung, noch Kompass oder Radarreflektor.

Über den Notruf 112 meldeten sich die drei Männer bei der Rettungsleitstelle. Sofort wurden die Besatzungen des Seenotrettungsbootes Konrad-Otto (Station Kühlungsborn) und den Seenotkreuzer Arkona aus Warnemünde verständigt. Eine Handyortung gab Auskunft über den ungefähren Aufenthaltsort der Vermissten. Dank der Ortung konzentrierte sich die Suche schließlich auf ein Gebiet vor Warnemünde. Hier wurden die Männer eine Stunde später auch gefunden und mit wärmenden Decken versorgt.

Retter.tv informiert ausführlich über die Rettungsaktion.

Fritz vom rbb zum Thema “Handyortung”

RadioFritze Marcus Richter hat sich mit dem Thema “Das Handy ist weg, was tun?” beschäftigt.

Wenn alles Suchen keinen Sinn mehr ergibt, kann vielleicht die Multimediawelt helfen. Doch wenn Ihr im Netz nach dem Stichwort “Handyortung” sucht, findet Ihr vor allem dubiose Werbung wie. “Finde deinen Partner!” heißt es nicht selten.

Über seinen Netzbetreiber, einen Dienstleister oder eine App das Handy wiederfinden? Oder lieber ganz die Finger davon lassen? Wenn ich mich selber orten kann, dann kann das doch jeder! Oder? Und wenn mir das Telefon geklaut wurde?

Kurz und prägnant bei den RadioFritzen – das hört man! Oder bei uns auf Handyortung.info — ganz ohne App & von den Datenhütern überprüft und für gut befunden.