Datenschutz vor Rettung

Im Kreis Recklinghausen darf die Feuerwehr Mobilphonebesitzer in Not nicht mehr orten, weil Datenschützer den Missbrauch von Handydaten befürchten.

Bis 2011 hat die Feuerwehr ein Programm der „Björn-Steiger-Stiftung“ genutzt, um in Not geratene und Hilfesuchende zu orten. Durch den Widerstand der Datenschützer ist dies nun nicht mehr möglich. Nur die Polizei darf bei „Gefahrenabwehr“eine Ortung durchführen, wenn der ensprechende Antrag durch den Polzeipräsident des Kreises Recklinghausen genehmigt wird. Dies ist jedoch mit bürokratischem Aufwand verbunden und wichtige Zeit bei der Rettung geht verloren.

Wir fragen uns – Wer sich wirklich in einer Notsituation befindet, wer interressiert sich für eventuellen Missbrauch seiner Daten?

Inzwischen werden verschiedene App´s angeboten mit denen man sein Handy orten kann bzw. seinen Standort den Rettungskräften mitteilen kann.

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